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Unsere Arbeitsweise

Die Art unserer Kooperation mit Ihnen richtet sich nach Ihrem Wunsch. Die bisher besten Ergebnisse haben wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden erzielt. Dabei arbeiten wir sozusagen Hand-in-Hand. Ein komplett selbständiges Abarbeiten unserer Projekte, unabhängig von Ihnen, ist aber genauso möglich und wurde auch in der Vergangenheit bereits mehrfach gewünscht. Grundsätzlich erarbeiten wir für jedes Projekt einen flexiblen Besprechungsplan. Auf diese Weise möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, Sie zu jedem Zeitpunkt über den Status unserer Arbeit informieren zu können.
Schematisch kann man den von uns bevorzugten Projektabluft folgendermaßen verstehen:

1.) Definition des Bedarfsfalls

Am Anfang unseres Arbeitsprozesses steht die Definition dessen, was überhaupt getan werden soll. Dies kann z. B. die Planung einer Druckluftversorgung sein.
In einem sog. Pflichten- und Lastenheft definieren wir daraufhin, was die Rahmenparameter für diesen Bedarfsfall sein werden.
Diese könnten sein:

Pflichten:

  • das Medium „Druckluft“ Soll von Erzeugerraum A zu den Verbrauchern B-T transportiert werden
  • die Versorgungs-Ausfallsicherheit soll dreifach ausgeführt sein
  • es muss eine Rohrklasse für diese Aufgabe definiert werden, die alle zu verwendenden Komponenten enthält
  • das Anlagenkonzept soll Investitionskostenminimiert ausgewählt werden
  • Auslegungscharakteristik: MTS (Minimal technical solution)
  • die Anlagensteuerung soll vollautomatisiert ausgeführt werden
  • …

Lasten:

  • die Rohrleitungslängen sollen minimiert werden
  • die Zugänglichkeit der Armaturen und Ventile ist zu priorisieren
  • eine gute Zugänglichkeit der zu wartenden Elemente ist sicherzustellen
  • es sind keine Bauraumeinschränkungen außer dem bereits bestehenden Stahlbau zu berücksichtigen
  • …

 

2.) Auswahl des Verfahrenskonzepts

CAPEX / OPEX

Machbarkeitsanalyse

 

3.) Erzeugung PID

Neben dem eigentlichen PID wird hier ergänzend folgendes festgelegt:

Steuerungsentwicklung:

Die Automatisierung wird im PID dargestellt. Zusätzlich erfolgt in diesem Schritt die Prozeßbeschreibung, die für eine mögliche Programmierung sowie für die Dokumentation erforderlich ist.

Spezifikation der Komponenten:
Hier wird jede für die Realisation benötigte Komponente aufgeführt und mit ihren technischen Eigenschaften beschrieben. Es erfolgt noch keine Hersteller/Typ Zuweisung!

 

4.) Realisation

Erstellen von Sonderkonstruktionen:

Aus dem PID ergeben sich immer wieder Objekte, die auf dem standardisierte Industriezulieferermarkt nicht bereitstellen kann. In solchen Fällen entwickeln wir eigenständige Lösungen.
Der Ablauf in solchen Fällen ist immer ähnlich:

Problembeschreibung durch Pflichten-/ Lastenheft

Analog zu unserem Gesamtarbeitsprozeß steht auch hier am Anfang die Definition dessen, was überhaupt konstruiert werden soll. Dies geschieht erneut in Form eines Pflichten- und Lastenhefts.
Dies könnten sein:
Pflicht:

  • der Mediendurchfluß ist gem. PID festgelegt auf 500 m³/h
  • die Gesamtkonstruktion ist selbsttragend auszuführen
  • die maximalen Abmaße liegen bei 1.500 x 2.000 x 4.000 mm (LxBxH)
  • das Maximale Gesamtgewicht beträgt 23to.
  • für einen Transport auf der Straße sind die maximalen Transportmaße von 2.000 x 2.000 x 2.000mm einzuhalten
  • …

Last:

  • die einzusetzende Sensorik ist bedienerfreundlich vorzusehen
  • eine spezielle farbliche Kennzeichnung entfällt
  • …

Lösungsfindung

Bei der Lösungsfindung setzen wir die standardisierten Konstruktionstechniken wie morphologischer Kasten o.ä. ein. Am Ende steht meist die Abwägung mehrerer unterschiedlicher Realisationsmöglichkeiten, bei der wir unseren Kunden mit seinen möglichen Vorlieben gerne mit einbeziehen.
Für die Visualisierung und das Verständnis unserer Lösungen verwenden wir moderne Kommunikationstools, die auch unsere Kunden kostenlos für sich nutzen können.


Erstellen von Fertigungszeichnungen

Um den Schritt vom virtuellen Modell zum realen Objekt zu gehen, nutzen wir das CAD Tool Solidworks. Damit ist eine weitreichende Schnittstelle zu anderen modernen 3D-CAD Tools möglich, so dass Sie unsere 3D-Modelle ebenfalls für sich nutzen können.
Die von uns so erzeugten Fertigungszeichnungen sind bereits in vielen Ländern der Welt angewendet worden. Ob dpf, dwg, dxf oder slddrw Datei – mit Solidworks haben wir eine vielfältige Export- und damit Kommunikationsschnittstelle im Einsatz.

Nach deren Bau: "as-built" Abgleich

Wie auch bei dem Gesamtprozeß muss auch bei den Sonderkonstruktionen ein Vergleich des Geplanten mit dem Gebauten stattfinden. Auch dieser Vergleich wird „as-built“ Abgleich genannt. Er hat folgende Hintergründe:

•           Prüfung der Funktionalität des Gesamtsystems vor der Inbetriebnahme
•           präzisere Kostenschätzung für den Aufbau
•           für die Dokumentation: Eindeutigere Zuweisung von z. B. Kugelhähnen mit Bildhinweis

Im Idealfall deckt sich die geplante Version mit der gebauten vollständig.

Separate Dokumentation

Die so erzeugten Sonderkonstruktionen unterliegen meist der Dokumentationspflicht. Schon aus Eigeninteresse, um z. B. "Schadensersatzforderungen bei unsachmäßiger Benutzung" auszuschließen, dokumentieren wir unsere Erzeugnisse separat und unabhängig von einer Gesamtanlagendokumentation.

 

Festlegung des Main-Routings:

Besonders bei Rohrleitungsverbindungen innerhalb von Gebäuden ist es meist zielführend, vor der detaillierten Rohrleitungsplanung „Korridore“ zu definieren, in denen sich die zu bauende Leitung befinden soll. Zu diesem Stadium können Umgebungseinflüsse wie Gabelstapler- oder Fluchtwege genauso berücksichtigt werden, wie bereits geplante aber noch nicht realisierte, spätere Anlagenerweiterungen. Ein solches Main-Routing kann wie folgt aussehen:

Main Routing solo Main routing inside building

 

Erarbeitung des Detail Engineerings:

Als letzter Schritt vor der mitunter sehr zeitaufwändigen Erstellung der Fertigungszeichnungen wird dann das zu bauende Konstrukt ausdetailliert. Spätestens nach dessen Abschluss führen wir gerne sog. Freigabegespräche mit unseren Kunden, da wir Ihnen spätestens ab jetzt einen sehr genauen Eindruck von unserer Planung vermitteln können.
Für den oben dargestellten Main-Routing Fall könnte ein Detail Engineering im 3D-Modell folgendermaßen aussehen:

Detail engineering solo Detail engineering in model

Von diesem 3D-Modell würden in den folgenden Schritten die Fertigungszeichnungen und -darstellungen abgeleitet.

 

5.) Bauaufsicht /-sunterstützung

Es kann auf der Baustelle jederzeit zu nicht geplanten Änderungen kommen. In solchen Fällen helfen wir mit schnellen Planungszeichnungen oder Wechselwirkungshinweisen.
Da wir normalerweise keine Personalgewalt auf der Baustelle haben, können wir hier i.d.R. nur unterstützend wirken.

 

6.) "as-built" Abgleich

Wenn die Realisation abgeschlossen ist, muss ein Vergleich des Geplanten mit dem Gebauten stattfinden. Dieser Vergleich wird „as-built“ Abgleich genannt. Er hat folgende Hintergründe:

  • Prüfung der Funktionalität des Gesamtsystems vor der Inbetriebnahme
  • präzisere Kostenschätzung für den Aufbau
  • für die Dokumentation: Eindeutigere Zuweisung von z. B. Kugelhähnen mit Bildhinweis

Im Idealfall deckt sich die geplante Version mit der gebauten vollständig.

 

7.) Inbetriebnahme /-begleitung

Wird eine komplexe Anlageninstallation in Betrieb genommen, so können wir mit unserem Entwicklungswissen Wechselwirkungen begründen oder spezielle „Anlagen Anfahrroutinen“ entwickeln.
Zusätzlich können wir an dieser Stelle bereits mit der Schulung des späteren Bedienpersonals beginnen.

 

8.) Dokumentation

Die meisten unserer Erzeugnisse fallen unter die Neunte Verordnung zum Produktsicherheitsgesetztes (9. ProdSV), die die nationale Umsetzung der europäischen Richtlinie 2006/42/EG ist. Um ein solches technisches Erzeugnis im Bereich der EU vertreiben zu dürfen, muss dessen Hersteller eine CE-Konformitätserklärung für sein Produkt aussprechen.
Wir begleiten eine Anlagen oder Objekte bereits so früh wie möglich und erstellen dafür eine komplette Dokumentation, die der aktuellen Fassung 2006/42/EG der Maschinenrichtlinie, die seit dem 29.12.2009 verbindlich anzuwenden ist, entspricht. Das Vorhandensein einer solchen Dokumentation ist zwingende Voraussetzung für eine CE-Konformitätserklärung und damit die Vorstufe für ein Inverkehrbringen eines solchen Erzeugnisses.

 

9.) Schulung der Bediener

Für gewöhnlich findet mit der Anlagenübergabe an den Auftraggeber eine Schulung von dessen Bedienpersonal statt. Auch hierbei unterstützen wir Sie gerne mit geeignetem Schulungsmaterial sowie dem Halten einer solchen Schulung inkl. Führen einer Anwesenheitsliste während der Schulung.

 

 

 

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